2 – Ibn al-ʿAṭṭār sagte in seinem Buch »al-Iʿtiqād«: „Und dass Er, gepriesen sei Er, Sich über den Thron erhoben hat (istawā) ... unter gleichzeitiger Wahrung Seiner Erhabenheit (tanzīh) über das Sitzen (al-ǧulūs) oder Platznehmen (al-quʿūd).“ [Ende des Zitats].
3 – Ibn ʿĀšūr sagte in »at-Taḥrīr wa-t-Tanwīr« (29/127) zu Seiner Aussage: {Und den Thron deines Herrn tragen [acht (Engel) an jenener Zeit über sich]} [Sure al-Ḥāqqa 69:17]: „Die Zuschreibung (iḍāfa) des Throns zu Allah ist eine ehrende Zuschreibung (iḍāfat tašrīf), vergleichbar mit der Zuschreibung der Kaaba zu Ihm in Seiner Aussage: {Und reinige Mein Haus für die den Umlauf Vollziehenden} [Sure al-Ḥaǧǧ 22:26] ... [bis zum Ende des] Verses. Allah ist erhaben über das Sitzen auf dem Thron und über das Wohnen in einem Haus.“ [Ende des Zitats].
Dies sind einige ihrer Aussagen zur Verneinung des Sitzens (al-ǧulūs) und des Platznehmens (al-quʿūd) für Allah, den Erhabenen. Wie man sieht, stammen sie alle von jenen, welche die göttlichen Attribute entleeren (Muʿaṭṭila), oder von solchen, die von ihnen beeinflusst wurden. Sie stehen im direkten Widerspruch zu dem, was die Altvorderen (as-salaf) und die Imame der Sunna nach ihnen überliefert haben, wie es bereits zuvor von ihnen zitiert wurde.
al-Āǧurrī (st. 360 n. H.) – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte in »aš-Šarīʿa« (1/301): „Das Zeichen für jemanden, dem Allah Gutes bestimmt hat, ist das Beschreiten dieses Weges: Das Buch Allahs, die Sunna des Gesandten Allahs ﷺ, die Sunna seiner Gefährten – möge Allah mit ihnen zufrieden sein – und derer, die ihnen auf beste Weise gefolgt sind, sowie das, woran die Imame der Muslime in jedem Land festhielten, bis hin zu den Gelehrten wie al-Awzāʿī, Sufyān aṯ-Ṯawrī, Mālik ibn Anas, aš-Šāfiʿī, Aḥmad ibn Ḥanbal, al-Qāsim ibn Sallām und jenen, die sich auf ihrem Weg befanden, unter Meidung jedweder Lehrmeinung (maḏhab), der diese Gelehrten nicht folgten.“ [Ende des Zitats].