...wie ‚der Schöpfer‘ (al-Ḫāliq) und ‚die Wahrheit‘ (al-Ḥaqq), während die übrigen Namen bei ihm überhaupt keine Bedeutung anzeigen, wie ‚der Barmherzige‘ (ar-Raḥīm), ‚der Allwissende‘ (al-ʿAlīm), ‚der Allmächtige‘ (al-Qadīr) und ähnliche. Vielmehr ist Wissen bei ihm gleichbedeutend mit Allmacht, und Allmacht ist Wissen, und beide sind identisch mit dem Wesen (ʿayn aḏ-ḏāt). Das Wissen weist bei ihm auf keinerlei Bedeutung hin, die über das bloße, abstrakte Wesen hinausgeht – und dies ist der Inbegriff von Sophisterei und hartnäckiger Leugnung. [Ende des Zitats].
Ibn Taimiyya – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte in »Darʾ at-Taʿāruḍ« (5/250), während er über ihn sprach: „Er übertrieb im Leugnen der Attribute und führte sie auf das Wissen zurück.“ [Ende des Zitats].
5 – Ibn al-Ǧauzī sagte in »Dafʿ Šubah at-Tašbīh« (S. 170): „Es ist unsere Pflicht zu verinnerlichen, dass das Wesen Allahs, des Erhabenen, nicht teilbar ist und von keinem Ort umschlossen wird.“ [Ende des Zitats].
6 – ʿAbd al-Qāhir al-Baġdādī sagte in »Uṣūl ad-Dīn« (S. 112), nachdem er den Thron (ʿArš) und das Erhöhen (istiwāʾ) darüber geleugnet hatte: „...und sie [die Gelehrten] sind sich einig darüber, dass Ihn kein Ort umschließt und keine Zeit über Ihn vergeht...“
7 – Ibn Ḥaǧar sagte in »al-Fatḥ« (13/416): „Ibn Baṭṭāl sagte: Es ist bereits dargelegt worden, dass Allah kein Körper ist, weshalb Er keinen Ort benötigt, an dem Er sich niederlassen würde. Er existierte bereits, als es noch keinen Ort gab. Die Zuschreibung der Aufstiegswege (al-maʿāriǧ) zu Ihm ist lediglich eine ehrende Zuschreibung (iḍāfat tašrīf). Die Bedeutung des Aufstiegs zu Ihm ist Seine Erhabenheit, bei gleichzeitiger Wahrung Seiner Reinheit von jeglicher Ortsgebundenheit.“ [Ende des Zitats].
Ebenso sagte er (13/429): „Zu seiner Aussage: ‚Dann bitte ich bei meinem Herrn in Seinem Haus um Erlaubnis, und sie wird mir bei Ihm gewährt‘, sagte al-Ḫaṭṭābī: Dies erweckt den falschen Anschein eines Ortes, doch Allah ist davon völlig rein.“ [Ende des Zitats].