«8- Muǧāhid b. Ǧabr al-Makkī (103 n. H.), möge Gott Erbarmen mit ihm haben.
Er sagte zu Seiner Aussage, erhaben ist Er: {Und Wir brachten ihn als Vertrauten nahe} [Maryam: 52]: Zwischen dem siebten Himmel und dem Thron sind siebzigtausend Schleier. Er brachte Mūsā immer näher, bis zwischen Ihm und ihm nur noch ein einziger Schleier war. Als er Seinen Ort sah und das Kratzen der Schreibfeder hörte, sagte er: Mein Herr, zeige Dich mir, dass ich Dich anschaue.
[Überliefert von Ibn Ǧarīr (16/71) und Abū aš-Šayḫ in „al-ʿAẓama“ (280). Und aḏ-Ḏahabī sagte in „al-ʿArš“ (2/166): Dies ist authentisch von Muǧāhid, dem Imam des Tafsir, belegt.]
9- Ḥammād b. Zayd (179 n. H.), möge Gott Erbarmen mit ihm haben.
Da schwieg Ḥammād b. Zayd und sagte dann: Er ist an Seinem Ort, Er nähert sich Seiner Schöpfung, wie Er will. [„Darʾ at-Taʿāruḍ“ (2/24-25)].
10- ʿAbdullāh b. al-Mubārak (181 n. H.), möge Gott Erbarmen mit ihm haben.
Muḥammad b. Sallām sagte: Ich fragte Ibn al-Mubārak über das Herabsteigen in der Nacht der Mitte des Šaʿbān.
Da sagte ʿAbdullāh: O Schwacher, die Nacht der Mitte? Er steigt jede Nacht herab.
Da sagte der Mann: O Abū ʿAbd ar-Raḥmān, wie steigt Er herab? Wird dieser Ort nicht leer von Ihm? Da sagte ʿAbdullāh: Er steigt herab, wie Er will.
[„ʿAqīdat aṣḥāb al-ḥadīṯ“ von aṣ-Ṣābūnī (42)]»