40 - Uns berichtete Abū ʿAbd Allāh Muḥammad bin ʿAbd al-Ḥaqq bin [20/a] Chalaf al-Dimaschqī, uns berichtete Abū
Dies, falls es überhaupt korrekt ist, es dazu zu zählen! Und Gott weiß es am besten.
al-Dārimī – möge Gott Erbarmen mit ihm haben – sagte in „al-Naqḍ“ (S. 383-385): Der Opponent überlieferte ebenfalls von al-Shaʿbī, dass Gott den Thron gefüllt hat, sodass er ein Knarren hat wie das Knarren des Kamelsattels.
Dann erklärte er die Aussage von al-Shaʿbī, dass Er ihn mit Wohltaten und Gnaden gefüllt habe, sodass er ein Knarren habe, nicht aufgrund der Belastung durch einen Körper. Denn Gott hat den Himmeln, der Erde und den Bergen das anvertraute Gut (al-Amāna) aufgeladen, doch sie weigerten sich, es zu tragen, und das anvertraute Gut ist kein Körper. Genauso verhält es sich mit dem, was über den Thron beschrieben wurde.
So wird zu diesem Opponenten gesagt: Du hast gestammelt und verschleiert, bis du offen erklärt hast, dass Gott nicht über dem Thron ist; vielmehr sind Seine Wohltaten und Gnaden darauf. Nach dieser Erklärung bleibt kein weiteres Ziel mehr bei der Leugnung des Throns.
Wehe dir! Wenn sich nach deiner Behauptung auf dem Thron nichts anderes befindet als Seine Wohltaten, Seine Gnaden und Sein Befehl, warum knarrt der Thron dann von den Wohltaten und Gnaden? Als wären sie bei dir Lasten von Steinen, Felsen und Eisen, sodass der Thron durch ihr Gewicht knarrt. Die Wohltaten sind jedoch Eigenschaften oder Taten, die kein Gewicht haben und keine Körper sind, von denen der Thron knarren würde. Zudem hast du in dieser deiner Auslegung geleugnet, dass auf dem Thron etwas von Gott ist, oder von diesen Wohltaten und Gnaden, da du sie mit dem anvertrauten Gut verglichen hast, das Gott den Himmeln, der Erde und den Bergen auflud, woraufhin sie sich weigerten, es zu tragen. So hast du zugegeben, dass sich nichts auf dem Thron befindet; denn als die Himmel, die Erde und die Berge sich weigerten, das anvertraute Gut zu tragen, lud Gott ihnen nichts auf, sondern ließ sie frei von diesem anvertrauten Gut, und der Mensch trug es; gewiss, er war sehr ungerecht und unwissend.
In deiner Behauptung befindet sich also nichts von diesen Wohltaten und Gnaden, die du behauptet hast, auf dem Thron, genauso wie sich nichts von diesem anvertrauten Gut auf den Himmeln, der Erde und den Bergen befindet. So wie die Himmel, die Erde und die Berge frei von dem anvertrauten Gut sind, so ist der Thron bei dir frei von allem, was auf ihm sein könnte.
So sieh, o Unwissender, in welche Verderbnisse dich diese Erklärungen stürzen und wozu sie an Unwissenheit und Irrtum führen! Sie bezeugen gegen dich das abscheulichste Unmögliche. Und du hast bezüglich des Throns am Anfang deines Buches keine Auslegung vorgenommen, die abscheulicher und weiter von der Wahrheit entfernt wäre als diese. [Ende des Zitats]