Und das Rafiditentum, das Nasibitentum und das Murdschi'itentum, ihr Anhänger (1)
ist unachtsam gegenüber Gott, verflucht in seinen Standorten.
Wer Gott mit der Schöpfung vergleicht, der hat keine
Religion, noch gehört er zu den Leuten der Gefolgschaft. (2)
(1) Ḥarb al-Kirmānī – möge Allah seiner gnädig sein – sagte in „As-Sunna“ (99/nach meiner Edition): „(Die Rāfiḍa): Das sind jene, die sich von den Gefährten des Propheten ﷺ lossagen, sie beschimpfen, sie herabsetzen und die Gemeinschaft (Umma) – außer einer kleinen Gruppe – des Unglaubens bezichtigen. Die Rāfiḍa haben mit dem Islam nicht das Geringste zu tun.“
Er sagte zudem: „Und die Rāfiḍa haben verheerendere Auswirkungen auf den Islam als die Leute des Unglaubens aus dem Lager derer, die sich im Kriegszustand (ahl al-ḥarb) befinden.“ [Ende des Zitats]
Die Nawāṣib sind: Jene, die den Leuten des Hauses (ahl al-bayt) offen Feindseligkeit entgegenbringen, sie herabwürdigen und sie des Unglaubens bezichtigen; sie sind das Gegenteil der Rawāfiḍ.
Es ist ein Begriff, den die Rāfiḍa auf die Leute der Sunna (ahl as-sunna) anwenden. Hierzu sagte Ḥarb al-Kirmānī in seiner „ʿAqīda“ (116): „Was die Rāfiḍa betrifft, so nennen sie die Leute der Sunna ‚Nāṣiba‘. Doch die Rāfiḍa lügen; vielmehr haben sie diesen Namen am ehesten verdient, da sie den Gefährten Muhammads ﷺ mit Feindseligkeit (naṣb) und Beschimpfung begegneten, Unwahres über sie sagten und sie der Ungerechtigkeit bezichtigten – aus Lüge, Unrecht und Verwegenheit gegenüber Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, sowie aus Missachtung des Rechts des Gesandten ﷺ. Bei Allah, sie sind es, die Tadel und Vergeltung am ehesten verdienen.“
Was die Murǧiʾa betrifft, so sagte Ḥarb – möge Allah seiner gnädig sein – in seiner „ʿAqīda“ (92): „(Die Murǧiʾa): Das sind jene, die behaupten, der Glaube (īmān) sei eine Aussage ohne Tat; der Glaube sei die bloße Aussage, während die Taten [lediglich] religiöse Verordnungen (šarāʾiʿ) seien. Sie behaupten, der Glaube sei rein abstrakt, die Menschen würden sich im Glauben nicht voneinander unterscheiden, und ihr Glaube sowie der Glaube der Engel und Propheten sei identisch. Zudem behaupten sie, der Glaube nehme weder zu noch ab, er kenne keinen Vorbehalt (istiṯnāʾ), und wer mit der Zunge glaubt, jedoch nicht handelt, sei ein wahrhaft Gläubiger. Sie seien bei Allah ohne Ausnahme Gläubige. All dies ist die Lehre der Murǧiʾa, und es ist die bösartigste aller Lehren, die am weitesten in die Irre führt und der Rechtleitung am fernsten ist.“ [Ende des Zitats]
(2) Die Leute der Sunna (ahl as-sunna) sind sich einig über den Unglauben (takfīr) dessen, der Allah, den Erhabenen, mit Seiner Schöpfung vergleicht. Hierzu gehört:
Nuʿaim ibn Ḥammād (228 n.H.) – möge Allah seiner gnädig sein – sagte: „Wer Allah mit etwas aus Seiner Schöpfung vergleicht, der ist wahrlich ungläubig geworden (kafar). Und wer leugnet, womit Allah Sich Selbst beschrieben hat, der ist ungläubig geworden. Denn es liegt in dem, womit Allah Sich Selbst und Sein Gesandter beschrieben haben, =