Gegenüber ihrem Herrn sind sie offen ungläubig geworden (kafarū), und ihre Aussage ist, wenn du sie bedenkst, die bösartigste aller Reden.
Allah kennen wir durch die Abgrenzung (bi-l-ḥadd), als Einen, der Sich erhoben hat (mustawiyan), lebendig auf Seinem Thron (ʿarš), über den Himmeln.
keine Ähnlichkeit (tašbīh). [„Iʿtiqād ahl as-sunna“ von al-Lālakāʾī (936)]
Isḥāq ibn Ibrāhīm ibn Rāhwayh (238 n.H.) – möge Allah seiner gnädig sein – sagte: „Wer Allah beschreibt und dabei Seine Attribute mit den Attributen eines Seiner Geschöpfe vergleicht, der ist ungläubig gegenüber Allah, dem Gewaltigen; denn er hat Seine Attribute [auf vergleichende Weise] beschrieben. Vielmehr ist es eine Ergebung gegenüber dem Befehl Allahs und dem, was der Gesandte ﷺ als Sunna festgelegt hat.“ [Al-Lālakāʾī (937)]
„Nützlicher Hinweis“: Über die Unterscheidung zwischen dem Vergleich (tašbīh) bei den Leuten der Sunna (ahl as-sunna) und bei den leugnenden Dschahmiten (al-ǧahmiyya al-muʿaṭṭila).
Die Leute der Sunna verneinen den Vergleich (tašbīh) in Bezug auf Allah, den Erhabenen, und ebenso verneinen die leugnenden Dschahmiten den Vergleich in Bezug auf Allah, den Erhabenen; doch welch ein gewaltiger Unterschied besteht zwischen beiden Rechtsschulen!
Der bei den Leuten der Sunna verneinte Vergleich ist so, wie ihn Imam Isḥāq ibn Rāhwayh – möge Allah seiner gnädig sein – beschrieb: „Ein Vergleich liegt nur dann vor, wenn man sagt: ‚Eine Hand wie eine Hand‘ oder ‚ähnlich einer Hand‘, oder ‚Gehör wie ein Gehör‘ oder ‚ähnlich einem Gehör‘. Wenn er also sagt: ‚Gehör wie ein Gehör‘ oder ‚ähnlich einem Gehör‘, so ist dies der Vergleich (tašbīh). Wenn er hingegen sagt, wie Allah, der Erhabene, sagte: ‚Hand‘, ‚Gehör‘ und ‚Sehkraft‘, und dabei nicht fragt: ‚Wie?‘ (kayf), und nicht sagt: ‚ähnlich einem Gehör‘ oder ‚wie ein Gehör‘, dann ist dies kein Vergleich. Es ist so, wie Allah sagte: {Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende} [Sure aš-Šūrā 11].“ [Ende des Zitats] [„Sunan“ at-Tirmiḏī (3/51)].
Was jedoch den bei den Dschahmiten verneinten Vergleich betrifft, so ist dies die Bestätigung der Realität der Attribute, wie sie im Buch und der Sunna überliefert sind. So sagte Imam Aḥmad – möge Allah seiner gnädig sein – in „Ar-Radd ʿalā al-Ǧahmiyya“ (S. 104): „Er – gemeint ist al-Ǧahm ibn Ṣafwān – behauptete, dass jeder, der Allah mit etwas beschreibt, womit Er Sich Selbst in Seinem Buch beschrieben hat oder worüber Sein Gesandter ﷺ von Ihm berichtet hat, ein Ungläubiger sei und zu den Mušabbiha (den Vergleichenden) gehöre. So führte er durch seine Worte viele Menschen in die Irre...“ [Ende des Zitats]
بِرَبِّهِم كَفَرُوا جَهْرًا، وَقَوْلُهُمُ
إِذَا تَدَبَّرْتَهُ أَسْوَا المَقَالَاتِ
اللهُ نَعْرِفُهُ بِالحَدِّ مُسْتَوِيًا
حَيًّا عَلَى عَرْشِهِ فَوْقَ السَّمَوَاتِ
تشبيه. [«اعتقاد أهل السنة» للالكائي (٩٣٦)]
وقال إسحاق بن إبراهيم بن راهويه (٢٣٨هـ) رحمه الله: من وصف اللهَ فشبه صفاته بصفاتِ أحدٍ من خلق الله فهو كافرٌ بالله العظيم؛ لأنه وصف لصفاته؛ إنما هو استسلام لأمر الله ولما سن الرسول ﷺ. [اللالكائي (٩٣٧)]
«فائدة»: في التفريق بين التشبيه عند أهل السنة وعند الجهمية المعطلة.
ينفي أهل السنة التشبيه عن الله تعالى، وكذا الجهمية المعطلة تنفي التشبيه عن الله تعالى، ولكن شتان بين المذهبين!
فالتشبيه المنفي عند أهل السنة هو كما قال الإمام إسحاق بن راهويه رحمه الله: إنما يكون التشبيه إذا قال: يَدٌ كَيَدٍ، أو مِثْلُ يَدٍ، أو سَمْعٌ كَسَمْعٍ أو مِثْلُ سَمْعٍ، فإذا قال: سَمْعٌ كَسَمْعٍ أو مِثْلُ سَمْعٍ فهذا التَّشبيه. وأما إذا قال كما قال الله تعالى: يَدٌ، وسَمْعٌ، وبَصَرٌ، ولا يقولُ: كَيْفَ؟ ولا يقولُ: مِثْلُ سَمْعٍ ولا كَسَمْعٍ، فهذا لا يكون تشبيهًا. وهو كما قال الله: ﴿ لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَيْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ﴾. اهـ [«سنن» الترمذي (٣/ ٥١)].
وأما التشبيه المنفي عند الجهمية فهو إثبات حقيقة الصفات الواردة في الكتاب السنة كما قال الإمام أحمد رحمه الله في «الرد على الجهمية» (ص ١٠٤): وزعمَ -يعني الجهم بن صفوان- أن من وصف الله بشيءٍ مما وصف به نفسه في كتابه، أو حدثَ عنه رسولُه ﷺ كان كافرًا، وكان من المشبّهة، فأضل بكلامه بَشَرًا كثيرًا .. اهـ