eine Grenze (ḥadd)).
Als sie den „Befehlshaber der Gläubigen in allen Belangen“ [ein Ehrentitel der Gelehrsamkeit], ʿAbdullāh ibn al-Mubārak, fragten: „Woran erkennen wir Ihn?“, antwortete er: „Daran, dass Er über Seinen Himmeln auf Seinem Thron ist, getrennt (bāʾin) von Seiner Schöpfung.“
Da hielten sie ihm die notwendige Konsequenz (lāzim) dessen vor, was die Ǧahmiyya verleugnen – denn durch deren Leugnung verleugnen sie das Bedingende (malzūm) selbst, nämlich Seine Existenz über dem Thron und Seine Getrenntheit von den Geschöpfen. Sie fragten ihn also: „Mit einer Grenze (bi-ḥadd)?“ Er antwortete: „Mit einer Grenze.“
Dies versteht jeder, der den Unterschied zwischen der Position der gläubigen Ahl al-Sunna wa-l-Ǧamāʿa und den häretischen Gruppierungen der Ǧahmiyya kennt. Ende des Zitats. [Dies wird im Anhang (S. 333) noch folgen].
Ich sage: Wisse, dass eines der vorrangigsten Ziele der Ǧahmiyya – jener, die die göttlichen Attribute verleugnen (al-Muʿaṭṭila) – darin besteht, die Erhabenheit (ʿuluww) Allahs des Erhabenen über Seine Schöpfung und Sein Erheben (istiwāʾ) über Seinen Thron zu negieren, wie es die Imame der rechtschaffenen Altvorderen (al-salaf al-ṣāliḥ) ausdrücklich dargelegt haben.
Ḥammād ibn Zayd (gest. 179 n. H.) – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte, wobei er diese Ǧahmiyya erwähnte: „Sie versuchen lediglich zu sagen: Im Himmel ist nichts.“ [As-Sunna von ʿAbdullāh ibn Aḥmad (41)].
ʿAbbād ibn al-ʿAwwām (gest. 186 n. H.) – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte: „Ich debattierte mit Bišr al-Marīsī und den Gefährten von Bišr, und ich stellte fest, dass ihre Rede letztlich darauf hinausläuft, zu sagen: Im Himmel ist nichts.“ [As-Sunna von ʿAbdullāh ibn Aḥmad (67)].
ʿAbd al-Raḥmān ibn Mahdī (gest. 198 n. H.) – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte: „Es gibt unter den Leuten der Gelüste (aṣḥāb al-ahwāʾ) keine schlimmeren als die Gefährten von Ǧahm; sie zielen darauf ab, zu sagen: Im Himmel ist nichts.“ [As-Sunna von ʿAbdullāh ibn Aḥmad (130)].