stimmten die Muslime und die Ungläubigen in der Aussage überein, dass Allah im Himmel ist, und sie schrieben Ihm damit eine Begrenzung (ḥaddūhu) zu, mit Ausnahme des irregegangenen al-Marīsī und seiner Gefährten. [Ende des Zitats]
Er sagte: „O Führer der Gläubigen, dieser hier – d. h. Aḥmad ibn Ḥanbal – behauptet, dass Allah im Jenseits gesehen wird. Doch das Auge fällt nur auf etwas Begrenztes (maḥdūd), und Allah, der Erhabene, kann nicht begrenzt (lā yuḥaddu) werden.“ [Ende des Zitats] [„Tārīḫ Baġdād“ (11/466-467)].
Er gehört zu jenen, welche die Erhabenheit (al-ʿUlūw) und das Erhöhen des Herrn über den Thron (al-Istiwāʾ) leugnen.
Muḥammad ibn Aḥmad ibn an-Naḍr al-Azdī sagte: „Ich hörte Ibn al-Aʿrābī sagen: ‚Aḥmad ibn Abī Duʾād wollte von mir, dass ich in den Dialekten der Araber und ihren Wortbedeutungen nach einer Belegstelle suche, wonach [der Vers]: {Der Allerbarmer hat Sich über den Thron erhoben (istawā)} im Sinne von ‚Sich bemächtigen‘ (istawlā) zu verstehen sei. Ich entgegnete: Bei Allah, das ist nicht möglich, und ich habe dergleichen nicht gefunden.‘“ [„al-Ibāna al-Kubrā“ (2683), mit meiner Kommentierung].
Wie bereits im Bericht von Yaḥyā ibn ʿAmmār – möge Allah Sich seiner ermarmen – erwähnt wurde, wurde er aufgrund seiner Leugnung der Begrenzung (al-Ḥadd) aus Sidschistan ausgewiesen und vertrieben.
Ich habe sein Werk „aṣ-Ṣaḥīḥ“ gesichtet, stieß jedoch auf keine Aussage von ihm bezüglich der Erhabenheit (al-ʿUlūw) und des Istiwāʾ, obgleich er über einige Attribute Allahs, des Erhabenen, sprach und dabei den Weg der Dschahmiten einschlug, indem er metaphorische Umdeutung (Taʾwīl) und Sinnverfälschung (Taḥrīf) betrieb.