Es wurde zu Abū ʿAmr gesagt: „Wie steht es mit dem Tayammum mit Kieselsteinen und glattem Fels (Ṣafā), wenn man keinen reinen Erdboden (Ṣaʿīd) findet?“ Er sagte: „Daran ist nichts auszusetzen.“
378 - Al-Walīd sagte: Ich fragte Mālik ibn Anas über den Tayammum mit Kieselsteinen. Er sagte: „Du legst deine Handflächen darauf, dann streichst du damit über dein Gesicht und deine Hände.“ Und er sagte: „Daran ist nichts auszusetzen.“
379 - Al-Walīd sagte: Zu Sufyān al-Thawrī wurde gesagt: „Wie steht es mit dem Tayammum mit Staub auf Gras oder Baumblättern?“ Er sagte: „Daran ist nichts auszusetzen.“
Kapitel: Ein Mann, der in einer Wüste bei seiner Ehefrau ist und kein Wasser bei sich hat
• Ich hörte Isḥāq sagen: „Wenn du bei deiner Ehefrau sein willst, während du dich in einer Wüste befindest und kein Wasser bei dir hast, so vollziehe den Beischlaf und verrichte den Tayammum; denn die Sunna ist in Bezug auf Abū Dharr und andere bereits vergangen.“
380 - Es berichtete uns Isḥāq, er sagte: Es berichtete uns al-Muʿtamir, er sagte: Ich hörte Layth berichten von ʿAṭāʾ, von Ibn ʿAbbās, dass er über einen Mann befragt wurde, der auf Reisen ist, seine Ehefrau bei sich hat, kein Wasser besitzt und unter starkem Verlangen leidet? Er sagte: „Wenn er möchte, vollziehe er den Beischlaf mit seiner Ehefrau und verrichte den Tayammum.“
• Und ich fragte Isḥāq: „Zwei Männer auf Reisen, einer von ihnen hat Wasser, der andere nicht. Derjenige, der das Wasser bei sich hatte, war zu faul, den Wuḍūʾ zu verrichten, also schenkte er das Wasser seinem Gefährten und vollzog selbst den Tayammum. Wie steht es um denjenigen, der das Wasser verschenkt hat?“ Er sagte: „Wenn er das Wasser verschenkt hat, ist er wie jemand, der kein Wasser besitzt.“ Er vertrat die Auffassung, dass sein Gebet gültig sei, er jedoch eine Sünde begangen habe.