98 - Uns berichtete ʿAbd ar-Raḥmān ibn Ṣāliḥ al-Azdī, uns berichtete Abū Bakr ibn ʿAyyāsch über seinen Vater, der sagte: Al-Ḥaǧǧāǧ sagte zu Ḥuṭaiṭ: „Sag mir die Wahrheit!“ Er sagte: „Frage mich, denn ich habe Gott versprochen: Wenn ich mit dir allein bin, werde ich dich töten; wenn du mich folterst, werde ich geduldig sein; und wenn du mich fragst, werde ich dir die Wahrheit sagen.“ Da sagte er: „Was sagst du über ʿAbd al-Malik?“ Er sagte: „Wie töricht du bist! Du fragst mich nach einem Mann, dessen Verfehlungen du selbst entsprungen bist, während du die Erde mit Unheil erfüllt hast?“ Er sagte: „War ich denn je allein mit dir?“ Er sagte: „Ein einziges Mal, doch da stellte sich etwas zwischen mich und dich, das mich daran hinderte.“ Er sagte: „Mir ist, als wüsste ich es. Was das Dritte betrifft, so wirst du darauf nicht geduldig sein.“ Er sagte: „Was Gott will.“ Er sagte: „Nimm ihn dir vor, o Maʿadd!“ Er sagte: So folterte er ihn mit allem, kam dann zurück und sagte: „Es kümmert ihn nicht.“ Da sagte al-Ḥaǧǧāǧ: „Hat er nahe Angehörige?“ Sie sagten: „Eine Mutter und einen Bruder.“ Er sagte: Da legte er der Mutter die Folterpresse an. Ḥuṭaiṭ sagte: „O Mutter, sei geduldig, sei geduldig!“ Er sagte: Und er tötete sie.
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