100 - Mir berichtete ʿAlī ibn al-Ḥusain ibn Abī Maryam über Aḥmad ibn Yaḥyā ibn Mālik, uns berichtete Mubārak ibn Faḍāla über al-Ḥasan, dass ein Mann namens ʿUqaib Gott den Erhabenen auf einem Berg anbetete. Und in jener Zeit gab es einen Mann, der die Menschen mit grausamen Strafen folterte und ein Tyrann war. Da sagte ʿUqaib: „Wenn ich zu diesem hinabsteige und ihm Gottesfurcht gebiete, wäre das eine noch größere Pflicht für mich.“ So stieg er vom Berg hinab und sagte zu ihm: „O du, fürchte Gott!“ Da sagte der Tyrann zu ihm: „Du Hund, deinesgleichen gebietet mir Gottesfurcht? Ich werde dich mit einer Qual foltern, mit der niemand in den Welten je gefoltert wurde!“ Er sagte: So befahl er, ihm bei lebendigem Leibe die Haut von seinen Füßen bis zu seinem Kopf abzuziehen. So wurde ihm die Haut abgezogen; und als man seinen Bauch erreichte, stöhnte er einmal auf, worauf Gott ihm offenbarte: „ʿUqaib, sei geduldig! Ich bringe dich aus dem Hause der Trauer in das Haus der Freude und aus dem Hause der Enge in das Haus der Weite.“ Als das Häuten sein Gesicht erreichte, schrie er auf, worauf Gott ihm offenbarte: „ʿUqaib, du hast die Bewohner Meines Himmels und die Bewohner Meiner Erde zum Weinen gebracht und Meine Engel von Meiner Lobpreisung (Tasbih) abgelenkt! Wenn du ein drittes Mal schreist, werde ich die Strafe wahrhaftig über sie ausgießen!“ Da harrte er geduldig aus, bis ihm die Haut vom Gesicht abgezogen war, aus Furcht, dass die Strafe sein Volk treffen könnte.
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