131 - Yaʿqūb ibn Isḥāq ibn Dīnār überlieferte mir: Abū ʿAbdillāh al-Barāthī überlieferte uns, er sagte: Khalaf al-Burairānī sagte zu mir: Ein aussätziger Mann wurde zu mir gebracht, dessen beide Hände und Füße verloren waren und der blind war. Ich unterbrachte ihn bei den Aussätzigen und vernachlässigte ihn einige Tage. Dann erinnerte ich mich an ihn und sagte: „O du da, ich habe dich vernachlässigt.“ Da sagte der Aussätzige zu mir: „Ich habe jemanden, der mich nicht vernachlässigt.“ Ich sagte: „Ich habe dich vergessen.“ Er sagte: „Ich habe jemanden, der mich nicht vergisst.“ Ich sagte: „Ich habe nicht an dich gedacht.“ Er sagte: „Ich habe jemanden, der an mich denkt; du hast mich vom Gedenken Gottes abgelenkt.“ Ich sagte: „Soll ich dich nicht mit einer Frau verheiraten, die dich von diesem Schmutz reinigt?“ Da weinte er und sagte zu mir: „O Khalaf, willst du mich verheiraten, während ich der König der Welt bin und ihre Braut bei mir ist?“ Ich sagte: „Was hast du denn vom Königtum dieser Welt, wo du doch beide Hände und Füße verloren hast, blind bist und isst, wie das Vieh frisst?“ Er sagte: „Meine Zufriedenheit mit Gott, mächtig und erhaben ist Er, da Er meine Gliedmaßen geprüft hat und meine Zunge für Sein Gedenken gelöst hat.“ Er sagte: Da stieg er in meiner Achtung ungemein hoch. Es dauerte nur kurze Zeit, bis er starb. So holte ich ein Leichentuch für ihn heraus, das etwas zu lang war, und schnitt etwas davon ab. Da erschien man mir im Schlaf, und es wurde zu mir gesagt: „O Khalaf, hast du an einem Gottesfreund mit einem langen Leichentuch geizt? Wir haben dir dein Leichentuch zurückgegeben und ihn bei uns in feine Seide und Brokat gehüllt.“ Er sagte: Da eilte ich zum Raum der Leichentücher, und siehe da, das Leichentuch lag da hingeworfen.
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