148 - Mir berichtete ʿAlī ibn Abī Maryam, nach Muḥammad ibn al-Ḥusayn: Mir berichtete Ibrāhīm ibn Salama al-Shuʿaythī, der sagte: Ich hörte Ibn al-Sammāk sagen: „Wer die Geduld als Reittier nimmt, wird stark für den Gottesdienst; wer sich völlig der Aussichtslosigkeit verschreibt, macht sich von den Menschen unabhängig; wem seine eigene Seele am Herzen liegt, der überlässt ihre Erde keinem anderen; wer das Gute liebt, dem wird Erfolg dazu verliehen; wer das Böse verabscheut, dem wird es ferngehalten; wer mit dem Diesseits als Anteil anstelle des Jenseits zufrieden ist, der hat den wahren Anteil seiner Seele verfehlt; und wer den größten Anteil am Jenseits begehrt, der bemüht sich darum mit dem ihm gebührenden Eifer und strengt seine Seele dafür an, woraufhin ihm das Diesseits und alles, was darin ist, unbedeutend wird. Die Geduld gegenüber dem Diesseits ist das Haupt der Askese (Zuhd) darin, die Geduld gegenüber den Sünden ist das Verabscheuen derselben, und die Geduld beim Gehorsam gegenüber Gott ist der Zweig des Guten und seine Vollendung.“
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