177 - Uns berichtete ʿAbd Allāh: Uns berichtete Muḥammad ibn ʿAbbād al-ʿUklī: Uns berichtete Muḥammad ibn Sulaimān ibn Masmūl, der sagte: Ich hörte al-Qāsim ibn Mukhawwal al-Bahzī, dann as-Sulamī, sagen: Ich hörte meinen Vater – und er hatte die Dschāhiliyya sowie den Islam miterlebt – sagen:
„Ich stellte meine Fangnetze in al-Abwāʾ auf, und in einem dieser Netze verfing sich eine Gazelle. Sie riss sich damit los, sodass ich ihr nachging. Ich fand einen Mann, der sie ergriffen hatte, und wir gerieten ihretwegen in Streit. Daraufhin schritten wir gemeinsam wegen ihr zum Gesandten Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, und wir fanden ihn in al-Abwāʾ unter einem Baum rasten, wo er sich mit einer Lederdecke Schatten verschaffte. Wir trugen unseren Streit vor ihm aus, da entschied er zwischen uns, dass sie halbiert werden solle. Danach hob der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, an, zu uns zu sprechen, und sagte: ‚Es wird eine Zeit über die Menschen kommen, in der der beste Besitz Schafe zwischen den beiden Moscheen sein werden, die von den Bäumen fressen und das Wasser aufsuchen. Ihr Besitzer isst von ihrer Milchspeise, trinkt von ihrer Milch und kleidet sich mit ihren Haaren‘ – oder er sagte: ‚ihrer Wolle‘ – ‚während die Versuchungen sich mitten unter den Stämmen der Araber überschlagen. Bei Gott, ihr werdet nicht der Versuchung verfallen!‘ Dies sagte der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, dreimal. Ich sagte: O Gesandter Gottes, gib mir einen Rat! Er sagte: ‚Verrichte das Gebet, entrichte die Zakat, faste den Monat Ramadan, vollziehe die Haddsch zum Hause und die Kleine Pilgerfahrt (ʿUmra), sei gütig zu deinen Eltern, pflege die Verwandtschaftsbande, bewirte den Gast, gebiete das Gute, verbiete das Verwerfliche und wende dich dem Recht zu, wohin auch immer es sich wendet.‘“
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