Aus den Ratschlägen des Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –
197 - ʿAbdullāh berichtete uns: Mein Vater und Abū Khaithama berichteten mir, sie sagten: al-Walīd ibn Muslim berichtete uns: ʿAbd ar-Raḥmān ibn Yazīd ibn Jābir berichtete mir: Busr ibn ʿUbaidillāh al-Ḥaḍramī berichtete mir, dass er Abū Idrīs al-Khawlānī hörte, dass er Ḥudhaifa ibn al-Yamān sagen hörte: Die Menschen pflegten den Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – nach dem Guten zu fragen, ich aber pflegte ihn nach dem Bösen zu fragen, aus Furcht, es könnte mich erreichen. So sagte ich zu ihm: O Gesandter Gottes! Wir befanden uns in der Dschāhiliyya und im Bösen, da brachte uns Gott der Erhabene dieses Gute. Gibt es nach diesem Guten wiederum Böses? Er sagte: „Ja.“ Ich fragte: Gibt es nach jenem Bösen wiederum Guten? Er sagte: „Ja, und es wird von Trübung begleitet sein.“ Ich fragte: Und was ist seine Trübung? Er sagte: „Ein Volk, das nach einer anderen Rechtleitung leitet als der meinen; du wirst von ihnen manches gutheißen und manches verwerfen.“ Ich fragte: Gibt es nach jenem Guten wiederum Böses? Er sagte: „Ja, Rufer ⦗75⦘ an den Toren des Höllenfeuers; wer ihnen darin folgt, den werfen sie hinein.“ Ich sagte: O Gesandter Gottes, beschreibe sie uns! Er sagte: „Sie sind von unserer Haut und sprechen mit unseren Zungen.“ Ich sagte: O Gesandter Gottes, was befiehlst du mir, wenn mich das erreicht? Er sagte: „Halte dich an die Gemeinschaft der Muslime und ihren Imam! Wenn sie aber weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben, so halte dich von all diesen Gruppen fern, und wenn du dich mit deinen Zähnen an die Wurzel eines Baumes klammern müsstest, bis der Tod dich in diesem Zustand erreicht.“ (1)
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