Aus den Ermahnungen von al-Fuḍail ibn ʿIyāḍ
75 - ʿAbd Allāh berichtete uns: Hārūn ibn ʿAbd Allāh überlieferte mir: Muḥammad ibn Yazīd überlieferte uns, er sagte: Ein Mann sagte: Eines Tages ging ich an al-Fuḍail ibn ʿIyāḍ vorbei, während er ganz allein hinter einer Säule war. Er war mein Freund, so kam ich zu ihm, grüßte ihn und setzte mich. Da sagte er zu mir: „O mein Bruder! Was hat dich dazu gebracht, dich zu mir zu setzen?“ Ich sagte: „Ich sah dich allein und nutzte deine Einsamkeit.“ Er sagte: „Wahrlich, wenn du dich nicht zu mir gesetzt hättest, wäre es besser für dich und besser für mich gewesen. So wähle: Entweder stehe ich von dir auf – was, bei Gott, besser für mich und besser für dich ist –, oder du stehst von mir auf.“ Ich sagte: „Nein, vielmehr stehe ich von dir auf, o Abū ʿAlī! Aber gib mir einen Rat, durch den Gott mir nützen möge.“ Er sagte: „O Diener Gottes! Verbirg deinen Ort, bewahre deine Zunge und bitte Gott um Vergebung fragen (Istighfar) für deine Sünde und für die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, so wie Er es dir geboten hat.“ (1)
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