10 - Abū Bakr überlieferte uns. Er sagte: Wenn einige der Weisen unter den Predigern diesen Hadith überlieferten, sagten sie: Ich wusste, dass der Genuss ihres Gehörs in den Gemächern von Eden durch den Klang der Freude andauert, und dass ihre Blicke sich am Anblick der Schönheit des Chrysolith-Palastes in den Blüten der Gärten der Freude ergötzen. Wenn du dir die Korallenbetten vorstellst, beim Wehen der Winde durch ihre Dickichte, ein Haus aus dem Silberstaub der tröpfelnden Wolken in den Palästen des Reiches mit den Spalieren ihrer Zelte, dann wüsstest du, dass die Leute sich inmitten der Wonne eines Königreiches befinden, dessen Dauer durch die Wechselfälle der Ereignisse nicht verändert wird. Wie wonnevoll ist das Gehör derer, die anwesend sind und von Gott, dem Mächtigen und Erhabenen, vernehmen: „O Bewohner des Paradieses, es ist Zeit für euch, gesund zu sein und nicht krank zu werden, jung zu sein und nicht zu altern, zu leben und nicht zu sterben, und Wonne zu genießen und keine Not zu leiden.“ Das ist Seine Aussage, der Erhabene: {Und es wird ihnen zugerufen: Das ist das Paradies, das euch zum Erbe gegeben wurde für das, was ihr wusstet.} Schau auf das Gesicht eines Königs, dessen Vorboten der Schönheit in den Zügen seiner Wange liegen, wenn er darin hört und die Quelle der Ruhe ersehnt, bis die Kanzeln des Lichts mit ihm auf dem Gipfel in den Stufen ihrer Obergemächer erstrahlen, und wenn er auf den Polstern aus Rubinen ruht. Und er blickt auf die Kissen, die vor ihm aufgereiht sind, und auf den Glanz einer Pracht, die den Betrachter beim Erstrahlen ihrer Schönheit anlacht. Dann hebt er seinen Kopf, und da ist eine Decke aus Perlen, deren aufblitzendes Licht fast sein Augenlicht raubt. Ja, wie sehr wurden seine Augen geschmückt durch den Anblick einer Wohnstätte, deren Fundament aus Perlenblöcken, Silberplatten und Goldbarren besteht! Wäre da nicht die Macht der Unterwerfung, die mit der Unversehrtheit vor dem Übel der Wechselfälle der Zeit einhergeht. Jene sind in der Ehre der gepriesenen Wohnstätte, die sich an den kühlen Gewändern in den Kuppeln der Ewigkeit erfreuen. O Bewohner des Paradieses, wie schön ist der Name einer Wohnstätte, in der ihr die Betten ihrer Obergemächer bezogen habt, wie erfreulich sind ihre Anblicke, wie sehr kühlt sie die Augen ihrer Bewohner, und wie andauernd ist die Freude derer, deren Gemächer mit der Stickerei ihrer Kissen und der Pracht ihrer Teppiche geschmückt sind. Genießt, denn es ist das Paradies, in dem ihr eure Sättel abgeladen habt, um eine Ruhe zu bewahren, zu der die Vergänglichkeit keinen Weg findet.
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