356 - Al-Ḥusayn b. ʿAbd al-Raḥmān berichtete uns von Aḥmad: Er sagte: Ich hörte Abū Sulaymān sagen: „Es gab einen jungen Mann im Irak, der sich dem Gottesdienst widmete. Er zog mit einem Gefährten von ihm nach Mekka. Wenn sie rasteten, betete er, und wenn sie aßen, fastete er. Sein Gefährte hatte Geduld mit ihm auf dem Hin- und Rückweg. Als er sich von ihm trennen wollte, sagte er zu ihm: ‚O mein Bruder, berichte mir, was dich zu dem antreibt, was ich gesehen habe?‘ Er sagte: ‚Ich sah im Schlaf einen Palast von den Palästen des Paradieses. Da war ein Ziegel aus Gold und ein Ziegel aus Silber. Der Bau war noch nicht vollendet. Da war eine Zinne aus Chrysolith und eine Zinne aus Rubin. Und zwischen ihnen war eine Huri von den großäugigen Huris, die ihr Haar herabfallen ließ. Sie trug ein Gewand aus Silber, das sich mit ihr bog, wann immer sie sich bog. Sie sagte: »O Shahlawayh, strenge dich für Gott, den Allmächtigen und Erhabenen, an, um mich zu erlangen, denn bei Gott, ich habe mich angestrengt, um dich zu erlangen.« Diese Anstrengung, die du siehst, ist also das Streben nach ihr.‘ Da sagte Abū Sulaymān: ‚Dies geschieht im Streben nach einer Huri. Wie ist es dann mit demjenigen, der das will, was mehr ist als sie?‘“
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