7 - Muḥammad b. ʿAbbād b. Mūsā al-ʿUklī berichtete uns: [Yaḥyā b. Sulaim al-Ṭāʾifī berichtete uns, Ismāʿīl b. ʿAbd Allāh al-Makkī berichtete uns, Abū ʿAbd Allāh berichtete uns], dass er al-Ḍaḥḥāk b. Muzāḥim überliefern hörte, von al-Ḥārith, von ʿAlī, möge Gott mit ihm zufrieden sein, dass er den Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, über diesen Vers fragte: {An dem Tag, da Wir die Gottesfürchtigen als eine Abordnung zum Allerbarmer versammeln}. Er sagte: Ich sagte: „O Gesandter Gottes, eine Abordnung ist doch nichts anderes als eine Reitertruppe.“ Da sagte der Prophet, Friede und Segen Gottes seien auf ihm: „Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, wenn sie aus ihren Gräbern hervorkommen, werden sie von weißen Kamelstuten empfangen, die Flügel haben und auf denen Sättel aus Gold sind. Die Riemen ihrer Sandalen sind ein leuchtendes Licht. Jeder Schritt von ihnen reicht so weit das Auge blickt. Dann gelangen sie zum Tor des Paradieses. An dessen Fuß entspringen zwei Quellen. Wenn sie aus der einen trinken, fließt auf ihren Gesichtern der Glanz der Wonne. Und wenn sie sich aus der anderen waschen, wird ihr Haar niemals zerzaust sein. Dann schlagen sie an den Ring, damit er geöffnet wird. Wenn du das Klingen des Ringes hören würdest, o ʿAlī! Es erreicht jede Ḥūrī, dass ihr Ehemann angekommen ist. Da ergreift sie die Eile, und sie schickt ihren Verwalter, damit er ihm das Tor öffnet. Wenn Gott, der Mächtige und Erhabene, ihn ihm nicht kenntlich gemacht hätte, würde er sich niederwerfen aufgrund des Lichts und der Pracht, die er sieht. Er sagt: ‚Ich bin dein Verwalter, der mit deinen Angelegenheiten betraut wurde.‘ Dann folgt er ihm und tritt in seine Fußstapfen. Dann kommt er zu seiner Ehefrau. Die Eile ergreift sie, sodass sie aus dem Zelt heraustritt, ihn umarmt und sagt: ‚Du bist mein Geliebter und ich bin deine Geliebte. Ich bin die Zufriedene, ich werde niemals zornig sein. Ich bin die in Wonne Lebende, ich werde niemals Not leiden. Ich bin die Ewigbleibende, ich werde niemals fortziehen.‘ Dann betritt er ein Haus, das von seinem Fundament bis zu seinem Dach hunderttausend Ellen misst, erbaut auf Felsblöcken aus Perlen und Rubinen. Es hat rote Schichten, grüne Schichten und gelbe Schichten; keine Schicht gleicht der anderen. Dann kommt er zu dem Ruhebett. Darauf befindet sich ein Bett, auf dem Bett sind siebzig Matratzen, darauf sind siebzig Ehefrauen, auf jeder Ehefrau sind siebzig Gewänder. Das Mark ihres Unterschenkels ist durch das Innere des Schmucks hindurch zu sehen. Er vollzieht den Beischlaf mit ihnen in der Dauer einer Nacht. Unter ihnen fließen Flüsse stetig dahin: Flüsse aus Wasser, das nicht faulig wird, rein und ohne Trübung; und Flüsse aus geklärtem Honig, der nicht aus den Bäuchen der Bienen hervorkam; und Flüsse aus Wein, ein Genuss für die Trinkenden, den keine Männer mit ihren Füßen gepresst haben; und Flüsse aus Milch, deren Geschmack sich nicht verändert hat, die nicht aus den Bäuchen des Viehs hervorkam. Wenn sie dann Verlangen nach Essen haben, kommen zu ihnen weiße Vögel, die ihre Flügel heben, und sie essen von ihren Flanken, von welchen Arten sie auch wollen. Dann fliegen sie auf und davon. Darin gibt es herabhängende Früchte. Wenn sie Verlangen haben, neigt sich der Zweig zu ihnen, und sie essen von welchen Früchten sie auch wollen, wenn er will stehend, und wenn er will sich anlehnend. Und das ist die Aussage Gottes, des Mächtigen und Erhabenen: {und die Früchte der beiden Gärten sind nahe herabhängend}. Und vor ihnen sind Diener, als wären sie Perlen.“
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